Nicht nur eine betriebliche Herausforderung
Klassische Unternehmensberatung schaut auf Zahlen, Prozesse und Strukturen. Doch was passiert, wenn der Unternehmer und die Unternehmerin selbst an einem Punkt steht, an dem Tabellen und Diagramme nicht mehr weiterhelfen? Viele erleben irgendwann, dass nicht das Geschäftsmodell stockt, sondern die eigene innere Flamme kleiner geworden ist. Hier setzt eine neue Form der Beratung an: Sie richtet den Blick nicht nur auf das Unternehmen, sondern auf den Menschen dahinter – auf seine Visionen, seine Werte, seine Haltung. Denn wenn sich der Mensch wandelt, wandelt sich auch das Unternehmen.
Der Weg des Wandels beginnt nicht im Außen, sondern im Inneren – bei der Unternehmerin, beim Unternehmer selbst. Wer sich weiterentwickeln will, muss bereit sein, Altes loszulassen, Raum für Neues zu schaffen und den Zauber des Anfangs wieder zu entfachen. Denn Unternehmen sind lebendige Spiegel ihrer Unternehmer – wachsen diese, wächst auch das Unternehmen.
Zauber, Zunder, Zuwachs
Am Anfang ist da dieser magische Moment – nein, nicht der erste Kuss, sondern die erste zündende Geschäftsidee. Ein inneres Feuer lodert, der Tatendrang ist grenzenlos, und selbst das Finanzamt kann die Euphorie nicht dämpfen. Willkommen im Leben der Selbstständigen!
Der Unternehmensstart fühlt sich an wie der erste Frühlingstag: alles ist möglich, jede Tür steht offen. Und ganz ehrlich – wer erinnert sich nicht an die Zeit, als jeder Gang ins eigene Büro einem feierlichen Einzug ins Königreich gleichkam?
Von der Lust zum Lernprozess
Doch mit der Zeit wird aus dem Feuer ein Flämmchen – nicht, weil es keine gute Idee war, sondern weil man inzwischen weiß, wie heiß Selbstständigkeit sein kann. Routinen schleichen sich ein, Entscheidungen kosten Kraft, und manchmal hat man das Gefühl, man trägt nicht nur die Firma, sondern das ganze Haus auf den Schultern.
Die gute Nachricht: Das ist kein Scheitern, sondern Entwicklung. Der Baum, der einst als Samen startete, will wachsen – aber dafür muss er auch seine Schale sprengen dürfen. Und Sie? Müssen ab und zu Ballast abwerfen. Denn eine Hand, die festhält, kann nichts Neues ergreifen. Und ein Kopf voller alter Gewohnheiten ist selten ein guter Gastgeber für frische Ideen.
Raum für Neues – wortwörtlich
Veränderung beginnt nicht auf PowerPoint-Folien, sondern in Ihnen – und, überraschenderweise: in Ihren Räumen. Denn Räume sind nicht nur da, um Möbel unterzubringen. Sie spiegeln, fördern, hemmen oder beflügeln. Sie sind Bühne, Resonanzkörper und manchmal auch stiller Therapeut.
Die Stimmung im Unternehmen? Spürbar.
Der Kundenempfang? Nicht nur Einrichtung, sondern Einladung.
Der Besprechungsraum? Ort für Monolog oder Dialog – je nach Stuhlanordnung.
Lustwandeln statt Leisten
Es geht nicht um das nächste Produkt oder den effizienteren Prozess, sondern um Sie. Um Ihre Entwicklung als Unternehmerin oder Unternehmer. Denn ein Unternehmen ist keine Maschine, sondern ein Spiegel von Ihnen. Wenn Sie wachsen, wächst Ihr Unternehmen. Wenn Sie loslassen, kann Neues entstehen. Und wenn Sie wieder spüren, was Sie einmal angetrieben hat – dann fängt es auch wieder an, Spaß zu machen.
Unsere Mission: Magie neu entfachen
Wir sehen uns als Ihre Reisebegleiter.innen – nicht mit dem perfekten Fahrplan, sondern mit einem echten Kompass. Wir hören zu, fragen nach, ordnen, hinterfragen – und das mit Herz, Humor und Hingabe.
Mit unserem 9-Schritte-Weg „Der Weg des Wandels“Ó tauchen wir tief ein: Von Ihnen über Ihre Räume, Ihre Werte, Ihre Vision bis hin zur Frage: Was soll eigentlich von Ihnen bleiben – außer einem gut gefüllten Aktenschrank?
Wir gehen mit unseren Unternehmer.innen durch neun kraftvolle Schritte – ein bisschen wie der Jakobsweg, nur mit Flipchart und Grundriss. Dabei arbeiten wir mit archetypischen Feldern – also den großen Themen, die jeden Unternehmer und jede Unternehmerin früher oder später einholen:
- Du selbst – Wer bist du, wenn niemand zuschaut?
- Dein Team – Partner.innen, Mitarbeitende … oder Mitreisende?
- Dein Ort – Standort, Gebäude, Atmosphäre: Was atmet da mit?
- Werte – Leuchtturm oder Mogelpackung?
- Identität – Außen hui, innen auch?
- Kunden & Umwelt – Für wen machst du das alles? Und warum?
- Visionen – Träumst du noch oder baust du schon?
- Ursprung – Woher kommst du – und was davon ist noch nützlich?
- Ziel & Image – Und jetzt: Wie willst du gesehen werden?
Fazit mit einem Augenzwinkern:
Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Unternehmergeist sei in der Kaffeeküche verloren gegangen, dann wird es Zeit, wieder Raum zu schaffen – innen wie außen. Raum für Wandel, für Entwicklung, für Freude am Tun.
Denn: Die größte Innovation beginnt nicht mit einem neuen Geschäftsmodell. Sondern mit der Bereitschaft, sich selbst weiterzuentwickeln – Schritt für Schritt, Raum für Raum.
Und wenn dabei mal was schiefgeht? Dann nehmen wir es mit Humor. Denn wer sich weiterentwickeln will, darf auch mal über sich selbst lachen.
Anmerkung: „Der Weg des Wandels“(C) wurde von Gudrun Frauscher, Dipl.LSB und Dipl.LRC und Mst.Mag. Wolfgang Strasser entwickelt.
Über den Autor:

BETRIEBSIMPULSE
Mst.Mag. Wolfgang Strasser
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